2. Vorsitzender
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Kassenwart
Jugendwart
Schriftführerin
Gerätewart
Als sich am 28. 01. 1981 einige Tauchsportfreunde zu einer Gründungsversammlung trafen, so geschah das nur deshalb, um den Tauchsport in Wetzlar in öffentlich-rechtliche Bahnen zu lenken und um diesen schönen Sport auch für andere, interessierte Menschen zu öffnen. Die steigende Mitgliederzahl , von anfangs 13 Gründungsmitgliedern bis zu der heutigen stattlichen Zahl von über 200, ist Beweis dafür, dass es der richtige Schritt war.
Die 13 von damals waren: Jens Achenbach , Helmut Debschütz, Peter Detlev, Karl Dietrich, Willi Kinski, Karl August Schmitt-Raiser, Roland Schmitt-Raiser, Gerhard Scholz, Wolfgang Späth, Rolf Störk, Harald Wagner, Hubert Winter, Peter Weigel. Die Wahlen zum Vorstand waren seinerzeit völlig unproblematisch und wurden im Auto, gelegentlich der Fahrt zur „Boot“ nach Düsseldorf, einstimmig vorgenommen, wobei das Einmalige darin bestand, dass alle Gründungsmitglieder für jede Arbeit, innerhalb und außerhalb des Vereines, immer zur Verfügung standen, ohne dass sie offiziell eine bestimmte Funktion inne hatten.
Die eigentlichen Wurzeln für das Tauchen lagen, bei den vorgenannten, weit vor dieser Zeit. So haben einige schon viele Jahre vorher, durch Aktivitäten verschiedenster Art, in, auf und unter Wasser, ihre Liebe zu diesem Element allen Seins dokumentiert.
Auf Taucherfahrungen im Mittelmeer, an der Spanischen und Französischen Küste, können unser langjähriger Schatzmeister, Gerhard Scholz, unser Spezialist für die Technik aller Tauch-Utensilien, Peter Weigel, sowie der damalige erste Vorsitzende Gustel Schmitt-Raiser, schon seit 1968 hinweisen. Einen großen Schub für den Tauchsport brachte die Möglichkeit des Freigewässertauchens im heimischen Raum. Der „Rother See“ wurde von unserem GM Willi Kinski „entdeckt“ und seit 1982 vom Tauch-Club intensiv genutzt.
Ende der 80er-Jahre war das Füll-Procedere für einige Vereinsmitglieder zu umständlich und es wurde durch gute Kontakte zur Feuerwehr eine weitere Füllmöglichkeit in Wetzlar geschaffen. Die Feuerwehr befüllte uns die DTGs über viele Jahre hinweg völlig kostenlos.
Mit dem Auszug der Bundeswehr aus Wetzlar wurden plötzlich Gebäude an beiden Wetzlarer Standorten frei und der TCW konnte am 15. Oktober 1994 das Gebäude A 12 in der Sixt-von Armin-Kaserne vom Bundesvermögensamt Gießen mieten (siehe Foto, eine Parzelle in der unteren Etage des Gebäudes). Endlich war Platz für einen vereinseigenen Kompressor (der wurde am 12.04.1995 offiziell in Betrieb genommen) und die anderen Habseligkeiten des Tauch-Clubs. Die knapp 100 qm gemietete Fläche reichte zwar für einen ordnungsgemäßen Füllbetrieb aus, zum Bier
nach dem Tauchen oder nach dem Training traf man sich aber weiterhin in der Gaststätte „Deutscher Hof“
(„Litzinger“ in Wetzlar-Naunheim). Jahreshauptversammlungen wurden auch mal in der Gaststätte „Zum Sturzkopf“
durchgeführt (Am Sturzkopf 21).
Zwischenzeitlich hatte die DLRG-Ortsgruppe Wetzlar ein Gebäude in der Wetzlarar Spinnereistraße angemietet und der Tauch-Club konnte 1996 in ein Teil des Gebäudes als Untermieter einziehen (siehe Foto, unverputzter rechter Gebäudeteil). Die Räume wurden unter der Federführung von Volker Wiechert und Klaus Gröschler mit viel Liebe ausgestattet (unsere Theke im aktuellen Vereinsheim wurde damals schon gebaut und ist später dann in den Magdalenenhäuser Weg mit umgezogen), leider war aber das Verhältnis DLRG-TCW von Anfang an „vergiftet“. Dies lag insbesondere an den überhöhten Nebenkostenforderungen des DLRG´s, verbunden mit einem permanentem Gemeckere hinsichtlich der Parkplatzbelegung am Gebäude.
Nachdem im Zuge einer Jahresabrechnung der Verbrauchmaterialien vom DLRG wieder eine völlig überzogen Nachzahlung gefordert wurde, eskalierte die Situation und der Vorstand beschloss eine neue Bleibe zu suchen. Zu unserer Überraschung konnte uns die Stadt Wetzlar zeitnah ein Gebäude im Magdalenhäuser Weg (Hausnummer 32, neben dem Tierheim) anbieten. Der Kaufpreis war überschaubar und so kam der Tauch-Club Wetzlar im Jahre 2000 zu einem eigenen Vereinsheim. Der günstige Kaufpreis hatte natürlich seinen Grund. Das Haus musste im Prinzip „Kernsaniert“ werden. Zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder sowie Zuschüsse der Stadt Wetzlar und des lsb h´s machten das möglich.
Die Einweihungsfeier des neuen Vereinsheim fand dann schließlich am 06. Dezember 2000 statt, verbunden mit einer
offiziellen Ansprache des damals amtierenden Bürgermeisters des Stadt Wetzlar, die Arbeiten im und am Vereinsheim
waren damit aber noch lange nicht beendet…